Lehrnen on Tour
Mit Lehrnen waren wir bereits in verschiedenen Kontexten unterwegs. Unsere Tour-Highlights rund um #Lehrnen im Überblick:
Am 23. und 24.05.2024 waren wir dazu eingeladen, lehrnen (sic!) auf dem Symposium “Innovation - und dann? Perspektiven und Inspirationen für die Zukunft der Lehre” an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg vorzustellen.
Für uns Lehrnende stellt sich die Frage: “Wie können wir didaktische Lehre innovativ und nachhaltig gestalten? Und was kommt nach der Innovation?”
Unsere Antwort ist und bleibt eins: systemisch!
Systemisches Lehrnen [sic!] bedeutet niemals Stillstand: Es geht immer wieder von vorne los!
Veränderungen passieren bei uns selbst und im Austausch
Lehrnen ist interdisziplinär und erfolgt in Lehrn-Hoops
So durften wir auch hier unser innovatives und interdisziplinäres Konzept des Lehrnens [sic!] mit h vorstellen – unser Lehr-Lern-Framework.
Die wichtigsten Eckpfeiler:
Gemeinsam und im Miteinander didaktisches Lehrnen (sic!) erleben
Gemeinsam in die Veränderung der didaktischen Lehre
Entschleunigung statt Input
Würzburg wirkt immer noch nach! Vor allem nach dem herzlichen Austausch mit unserem Vorredner Danny Krull, dem wissenschaftlichen Komitee sowie der tollen Moderation, Dr. Annika Kreikenbohm. Auch ein wunderbarer Austausch war es mit euch, liebes Projekt QUADIS!
Gereist waren wir mit unserem neuen Team-Mitglied: Isabella Angelina Bilan. Sie ist Absolventin der Hochschule Fresenius in München und durfte bereits als Studierende sehr viel Erfahrung an systemischem Denken durch unseren Kurs “Coaching und Systemische Beratung” mitnehmen. Isabella hat sich sofort in das Konzept des Lehrnens [sic!] verliebt, sie sagt darüber: “ich habe mich gesehen und angenommen gefühlt. Wenn ich an Lehrnen mit h denke, denke ich daran, wie hierarchische Konzepte in der Lehre gebrochen werden, man sich auf Augenhöhe begegnet und das Lernen als das sieht was es ist: der gemeinsame Austausch von Erfahrung, das in Austausch bringen aber vor allem das voneinander Lernen.” Schön, Isabella, dass Du mit an Bord bist!
Am 12. und 13.4.2024 waren wit mit Lehrnen zu Gast in Wien beim “forum: transformieren”, das von Ruth Seliger ins Leben gerufen und zusammen mit Matthias Ohler veranstaltet wurde. Hier das Video dazu: Tippen Sie hier und fühlen sich gerne eingeladen mit uns auf einem der Stühle Platz zu nehmen und auf das Forum zurückzublicken.
Ruth Seliger schafft es, die systemische Haltung in Verbindung und Austausch unseres gesellschaftlichen Miteinanders zu reflektieren.
Was heißt das nun genau?
Gemeinsam und voneinander lehrnen [sic!] geht ausschließlich im Miteinander
Alte Logiken zu reflektieren, insbesondere Komplexitäten und alte Logiken der Unternehmen und Führungsstile
Visionen sind mehr als nur die Lösungen von Problemen
Wir fühlten uns also eingebettet in unserem Spirit, den lehrnen [sic!] in allem vereint, was diese Veranstaltung verkörpert.
So konnten wir lehrnen:
Wie sieht die Zukunft der Zukunft aus?
In uns arbeitet weiter: Wie wirkt systemisch Lehrnen als Teil, als Kontakt- und Dialograum, als Brückenbau auf das große Ganze
Wie kann das Lehr-Lernframework in dem großen Ganzen wirksam werden
Wie schaffen wir es Ängste und Sorgen, die durch Wandel in der Lehre entstehen können, in Dialog zu bringen?
Wie die Wechselwirkungen zu verhandeln?
Ruth Seliger sagte: “Es bräuchte nur zwei Dinge, um den “Drive” zur Veränderung zu starten, und zwar eine Landkarte und einen Kompass.
Lehrnen ist Teil vieler Transformationsprozesse und damit stets der Kompass auf unserer gemeinsamen Reise. Unsere Landkarte sind die Tools des systemischen Denkens, der Systemorientierung und natürlich auch immer die Wechselwirkungen und der Austausch, womit ein Abbild der Transformation der Gesellschaft geschaffen wird. In Hinblick darauf, gemeinsam wirksam zu werden – und zu entschleunigen statt zu beschleunigen.
Konferenz “Kreidezeit!?” der Technischen Hochschule Kaiserlautern
Bei Kreidezeit kam alles anders als gedacht.
Und wir liefen zu Hochform auf, denn so ist Lehrnen: bereit zum Anderssein.
Im November 2023 wurden wir als Gestalterinnen einer Diskurswerkstatt “Kreidezeit?!” der Hochschule Kaiserslautern eingeladen. Auf der Tagung ging es um das Thema: “Was sind Kompetenzen an Hochschulen im 21. Jahrhundert?”.
Dazu passt Lehrnen sehr gut, wie wir finden, denn folgende Future Skills sind in unserem Framework inbegriffen:
(Selbst-)Reflexionskompetenz
Systemkompetenz
Zukunfts- und Gestaltungskompetenz
Vorbereitet und mit dem Ziel, gemeinsam mit den Teilnehmenden vor Ort zu #lehrnen, wollten wir am Vortag der Konferenz anreisen. Durch den GDL-Streik konnten wir nicht anreisen und gleichzeitig unsere Kompetenz in der Gestaltung von Hybridformaten einbringen. Denn folgende Überlegungen waren Teil unseres Entscheidungsprozesses.
Der Streik ließ uns zwar noch von München nach Kaiserslautern kommen. Aber für schon vereinbarte Formate nicht rechtzeitig zurück sein am Freitag.
Wir vertreten die deutliche Haltung: Mit einem nicht einmal zu 50% genutzten Auto zu zweit die Strecke München – Kaiserslautern – München zu fahren, für (noch so spannende) 90 Minuten Workshop: Das halten wir nicht für nachhaltig.
Das heißt: Wir haben uns entschieden, hybrid zu arbeiten.
Mit wie vielen Menschen wir gemeinsam arbeiten werden, wussten wir zuvor nicht.
Auch nicht, ob die Technik klappen wird oder nicht.
Aber für uns war klar:
Wir gestalten Möglichkeitsrahmen.
Wir bleiben im Kontakt mit den Teilnehmenden.
Prozesshaft entsteht Klarheit. Wir haben Dank der Abstimmung mit dem #kreidezeit Team stückweise Klarheit zum Rahmen der Veranstaltung erhalten können.
Und wir sprechen im Reflecting Team, systemisch und wertschätzend: Wie erleben wir den Raum und die Gruppe? Wie geht es uns? Welche Impulse haben wir als Lehrende?
Trotz der ungeplanten Ablaufänderungen blieb die Freude groß! Denn wir sehen genau darin die Kompetenz in der Hochschullehre des 21. Jahrhunderts!
Mit dem Unplanbaren umgehen.
Diejenigen willkommen heißen, die da sind. Egal „wie“ und „wo“.
Kontakt zu den Menschen gestalten, die da sein können.
Öffnen und betrachten im Tandem, vor und mit unseren Teilnehmenden: Wie gelingt es uns nun, gemeinsam zu lehrnen (sic!)?
Und genau das haben wir in unserem hybriden Workshop erfolgreich umgesetzt. Dank der großen Mühen des Teams der Hochschule Kaiserslautern konnte technisch auch alles gut umgesetzt werden.
Future Skills = Lehrnen.
Wir waren auch eingeladen, an einem Posterwalk teilzunehmen. Auf diesem Wege möchten wir gerne hier unser Poster mit Ihnen teilen und die Frage an Sie stellen:
Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie das Poster sehen?
Was würden Sie gerne mit uns diskutieren?
Wir würden uns über diesen gemeinsamen Diskurs freuen.
SFBTA Conference 2023
Wow! Unser virtueller Workshop bei der US-amerikanischen Solution Focused Brief Therapy Association Conference 2023 war ein absolutes Highlight für uns, für Lehrnen und Reflact (=die internationale Version)...
Der Spaziergang durch die neun Lehrn-Hoops haben die Gruppe und uns selbst in Schwung gebracht…
Oder, anders gesagt: Reflact (=reflect + act)/Lehrnen zu Gast in den USA, das war I hoch 3!
I wie Interdisziplinär: Wir durften lösungsorientiert arbeitende KollegInnen aus den Bereichen Lehre, Training, Therapie, Beratung, Schule, Coaching, Organisationsberatung und Transformation kennenlernen. Entstanden ist ein ganz besonderer Raum für Kontakt und Dialog zu lösungsorientierten und ressourcenorientierten Elementen in Reflact als Framework für zeitgemäßes #Lehrnen in unterschiedlichsten Kontexten.
I wie Interaktiv: Unser virtueller Hula-Hooping-Switch auf drei Ebenen hat so viel Freude gemacht! Selbstreflexion, Break-Out-Dialoge, Plenum. Mein persönliches Highlight war der Reflexionswalk über Zeit-, Orts- und Wettergrenzen hinweg.
Bester Dialog:
“It’s raining this morning” …
“Humm, no, it’s sunny this evening…“
I wie Interkulturell: Wir durften Profis aus der ganzen Welt begrüßen, aus Frome/UK über New Jersey/USA ging’s nach Fort Worth/Texas/USA nach Toronto, nach Vancouver/Kanada, in die Schweiz nach Deutschland und schließlich nach Singapur.
Eine internationale Gruppe wie diese erhöht die Perspektiven-Vielfalt auf Lösungen und Ressourcen noch einmal ganz besonders.
Es war uns eine Ehre, Teil der Pre-Conference gewesen zu sein!
Turn Conference 2023
Ein Aha-Erlebnis auf verschiedensten Ebenen, mit vielen Facetten: Bei #Lehrnen mit h [sic!] ist vieles anders.
Das ist uns bei unserer Teilnahme an der #turn23 in Köln im gemeinsamen Austausch mit Catharina Pantermehl und den vielen KollegInnen aus interdisziplinärer und interkultureller Sicht noch einmal so richtig bewusst geworden. Während viele Forschende häufig nach Daten suchen, die ihre Hypothesen und didaktischen Neuerungen einordnen und überprüfen (für eine „richtige“ Evaluation, meist quantitativ orientiert), kommen wir mit unserem Framework #Lehrnen von einer anderen Seite:
Wir haben aus Sicht der Lehrenden eine stetig gewachsene Menge an Feedbacks von Studierenden. Aus Interviews, Menti-Wolken, Portfolios, Evaluationen. Gar nicht aus einer akademischen Bewusstheit des Sammelns heraus gewachsen, sondern weil wir unsere Vorlesungen im Tandem schon immer prototypisch und iterativ weiterentwickeln.
Unser "Problem" jetzt, in der „klassischen“ Forschungswelt: Unsere Feedbacks sind sehr heterogen. Und entsprechen eher wenig einem vorher klar definierten Methodendesign wie der klassische Forschungsbetrieb das so kennt. Wie wir dieses Vorgehen nun so auswerten könnten, so dass die qualitativen Zwischentöne dennoch zum Tragen kommen und die systemische Haltung damit einhergeht, das haben wir in unserem Blind Date mit drei anderen Forschungsgruppen und in sehr wertvollen Transferchecks in Dialog bringen dürfen. Das war ein wirklich großartiges Geschenk! DANKE!
Am nachhaltigsten beeindruckt hat uns die Rückfrage: „Wenn das schon alles funktioniert, was ihr da tut, warum wollt ihr das dann jetzt noch wissenschaftlich auswerten?“ -> Gute Frage!
Weil der Zugang zur Welt, die von Lehrnen profitieren könnte, im Moment diese Sprache spricht? Fragezeichen!?
Wir möchten für Lehrende aller Disziplinen die Vorteile der Systemischen Lehre in der Hochschulbildung erfahrbar machen. Unser Menschenbild ist davon geprägt, dass im Miteinander und im Kontakt intrinsische Motivation gesteigert und das Lehrnerlebnis auf beiden Seiten geprägt wird von Respekt, Freude am Miteinander und entschleunigtem Lernen.
WIFI Wien - Kongress für Training und Weiterbildung 2023
Im Mai 2023 ging es virtuell nach Wien. In drei Workshops konnten wir beim Trainingskongress zusammen mit den Teilnehmenden aus den Bereichen Training, Lehre und HR eintauchen und gemeinsam die Haltung, auf der unser Framework basiert, in Kontakt bringen. Es war uns eine große Freude, dabei gewesen zu sein!
Lehrnen, international: IDG Masterclass Compassionate Systems Leadership
In einer internationalen Lerngruppe konnten wir zusammen mit Peter Senge und Gustav Böll in der Stockholmer Fotografiska im März 2023 der Frage auf die Spur gehen, wie #lehrnen und die Ansätze der Inner Development Goals einhergehen.
Und ja, der Austausch mit den über 100 Leadern aus aller Welt bestätigt: Unser Framework #lehrnen kann viel dazu beitragen zur Frage, wie wir systemisches Denken, Fühlen und Handeln im Sinne einer nachhaltigen Zukunft fördern können.
Was für spannende Begegnungen, die uns gezeigt haben: Wir können stets und überall weiter #lehrnen. Immer. Bis ins hohe Alter.
Kollegiale Beratung an der Hochschule Fresenius
“Wie kann Lehre noch besser gelingen?”
Im November 2022 wurden wir von der Hochschule Fresenius eingeladen, Erkenntnisse zu Lehrnen mit anderen Lehrenden zu teilen. Gemeinsam waren wir im Austausch mit Dozierenden, Professor:innen und Mitarbeitenden der Hochschule und haben die ersten drei Schritte unserer Lehrn-Hoops durchlaufen. Wie immer stand auch hier im Fokus: Wir reden nicht über lehrnen. Wir machen es – mit unseren Teilnehmenden. Interaktiv. Und das erfordert Mut und Bereitschaft zur Selbstreflexion. Im Fokus stand die Frage: Wie wichtig ist für gelingendes Lernen Beziehungsgestaltung und Kontakt auf Augenhöhe? Und: Wie könnte das gelingen?
Lehrnen, international:
Lehrnen im interkulturellen Kontext @MCI Innsbruck
Teaching faculty travelling across countries: At the invitation of the MCI, we heard EU commissioner Mariya Gabriel at MCI | The Entrepreneurial School®.
For the European Year of Skills 2023, the European Commissioner for Innovation, Research, Culture, Education and Youth asked for the missing skills in research: “Share examples with us, speak more loudly about your experiences."
In our experience as organizational developers, a systemic approach is part of the solution. We believe that a focus on contact and dialogue across disciplines is key.
From the fragmentation of disciplines to a diversity of perspectives.
With lehrnen.online, a framework for innovative didactics and group dynamics in systemic co-teaching.
Lehrnen, international: NEXTpreneurs - Sustainable Business Summit
Im Mai 2022 wurden wir als Lehrnen-Tandem zum Sustainable Business Summit von NEXTpreneurs eingeladen. Im selbst konzeptionierten Format “Role Retros” konnten wir unser Wissen über systemische Herangehensweisen in agilen Arbeitskontexten in internationaler Runde teilen – und Verbindungen zum Thema Nachhaltigkeit herstellen.
Lehrpreis der Hochschule Fresenius
Seit Wintersemester 2020 lehrnen wir gemeinsam im Tandem mit viel Freude “Systemisches Coaching” an der Hochschule Fresenius in den Studiengängen Angewandte Psychologie und Wirtschaftspsychologie.
Im April 2022 wurden wir für unser innovatives Framework systemischer Lehre in Köln mit dem Lehrpreis der Hochschule Fresenius ausgezeichnet. Was für eine Wertschätzung!
Das Interesse von Hochschulen, Weiterbildungsinstituten, Organisationen, Führungskräften und HR-Abteilungen ist seither so groß, dass wir in einem nächsten Schritt angefangen haben, unser Wissen in Inhouse-Formaten und offenen Gruppen mit viel Freude weiterzugeben.
Virtueller DGSF-Verbandstag 2021 – "Welcome to the Lemon Tree"
Am 19.3.2021 fand mit rund 200 Teilnehmenden ein virtueller Begegnungstag statt – wir haben den Auftakt hierzu gestaltet. Im Fokus: Kontakt, Beziehung und Dialog im virtuellen Raum gestalten: